Mangelndes IT-Sicherheitsverhalten von Mitarbeitern bleibt wesentliches Risiko

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In einer Studie des Ponemon Institute wird die wachsende Kluft zwischen Endnutzern und IT-Experten vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl von Sicherheitsvorfällen untersucht. Ransomware und andere Angriffsmethoden, deren Erfolg nicht zuletzt auf der Fahrlässigkeit von Mitarbeitern beruht, greifen demnach weiter um sich. Dennoch gäben nur 39 Prozent der Endnutzer an, alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der von ihnen benutzten Unternehmensdaten zu ergreifen.

61 Prozent der Befragten aus den Abteilungen IT oder IT-Sicherheit räumten dem Schutz wichtiger Unternehmensdaten eine hohe oder sehr hohe Priorität ein. Demgegenüber hielten lediglich 38 Prozent der Endnutzer den Schutz dieser Daten für wichtig oder sehr wichtig.
Auf die Frage, welchen Stellenwert Produktivität und Datensicherheit in ihrem Unternehmen einnehmen, hätten 38 Prozent der IT-Fachleute und 48 Prozent der Endnutzer angegeben, dass ihr Arbeitgeber Sicherheitsrisiken zu Gunsten von mehr Produktivität in Kauf nehme.
Als den wahrscheinlichsten Grund für eine unbefugte Nutzung von Mitarbeiterkonten hätten 50 Prozent der IT-Experten und 58 Prozent der Endnutzer die Fahrlässigkeit von Mitarbeitern genannt. „Fahrlässige Insider“ sei die bei weitem häufigste Antwort sowohl unter IT-Spezialisten als auch unter Endnutzern und werde doppelt so oft genannt wie „externe Angreifer“ und mehr als dreimal so oft wie „böswillig agierende Mitarbeiter“.

Ausgerechnet jetzt, wo aufgrund der zunehmenden Sensibilisierung für Cyber-Angriffe und Sicherheitsvorfälle ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein zu erwarten wäre, würden im Rahmen der Umfrage alarmierende Rückschritte im Hinblick auf Einstellungen und Verhaltensweisen festgestellt, sagt Dr. Larry Ponemon, Vorsitzender und Gründer des Ponemon Institute.
„Wenn die Unternehmensleitung den Schutz der Daten nicht zur Priorität erklärt, wird es auch weiterhin sehr mühsam sein, dass Endnutzer Richtlinien und Methoden zur Informationssicherheit einhalten und anwenden“ so Dr. Ponemon. Dass IT und Endnutzer so unterschiedliche Ansichten über erforderliche Zugriffsberechtigungen und eine angemessene Datennutzung hätten, erschwere es, Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit mobilen Endgeräten, der Cloud und der gemeinsamen Bearbeitung von Dokumenten einzudämmen.

Menschliches Versagen werde immer das größte Sicherheitsrisiko bleiben, betont Yaki Faitelson, Mitgründer und CEO von Varonis. Ob aus böser Absicht, aus Versehen oder aufgrund gestohlener Anmeldeinformationen – Insider erleichterten Hackern weiterhin das Eindringen.

„Die einzige Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, ist es, das menschliche Versagen entgegenzuwirken, so interev Geschäftsführer Jürgen Recha. Solange das Thema Datensicherheit bei den Mitarbeitern als trocken, störend und rational ansehen, wird sich daran nichts ändern.

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